Tag der offenen Tür im Haus der Prävention Wetzlar
Prävention als gemeinsame Aufgabe von Stadt, Landkreis und Land
Am 27. Juli 2026 öffnete das Haus der Prävention in Wetzlar seine Türen für die Öffentlichkeit. Die Einrichtung, die als Kooperation der Stadt Wetzlar, des Lahn-Dill-Kreises und des Landes Hessen betrieben wird, bot Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, die alltägliche Arbeit der dort ansässigen Präventionsanbieter kennenzulernen und mit den Fachkräften in direkten Austausch zu treten.
Im Haus der Prävention sind verschiedene Institutionen vertreten: die DEXT-Stelle der Stadt Wetzlar, die DEXT-Stelle sowie die Fachstelle Prävention des Lahn-Dill-Kreises und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Darüber hinaus engagieren sich die Polizei Mittelhessen mit dem Schutzmann vor Ort Rafael Ludwig sowie das Staatliche Schulamt mit Carmen Lenzer in der gemeinsamen Präventionsarbeit.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar-Garbenheim, das für eine festliche Atmosphäre sorgte.
Gäste aus der Politik und Verwaltung unterstreichen politische Bedeutung
Zu den Gästen der Veranstaltung zählten Oberbürgermeister Manfred Wagner, Hauptamtliche Kreisabgeordnete des Lahn-Dill-Kreises Dr. Rebecca Neuburger-Hees, der Hessische Innenminister Roman Poseck, der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Mittelhessen Dr. Hanno Frielinghaus sowie der Landtagsabgeordnete Frank Steinraths.
Oberbürgermeister Manfred Wagner hob die langjährige Partnerschaft der Stadt Wetzlar hervor. Die Stadt Wetzlar sei von Beginn an Teil dieses Projektes und werde es auch künftig personell und materiell weiter unterstützen, bekräftigte Wagner und unterstrich damit das klare Bekenntnis der Kommune zur präventiven Arbeit vor Ort.
Dr. Rebecca Neuburger-Hees, Hauptamtliche des Lahn-Dill-Kreises, verwies auf die Herausforderung, den Wert präventiver Arbeit in messbaren Zahlen abzubilden. Gerade deshalb sei der politische Wille, solche Projekte dauerhaft zu fördern, von besonderer Bedeutung. Prävention zahle sich aus – auch wenn ihre Wirkung nicht immer unmittelbar sichtbar sei.
Hessens Innenminister Roman Poseck würdigte die Arbeit des Hauses mit Blick auf die Sicherheitslage im Bundesvergleich. Der Lahn-Dill-Kreis verzeichne erfreulich niedrige Kriminalitätsraten bei gleichzeitig hoher Aufklärungsquote von rund 66 Prozent – ein Verdienst konsequenter Präventionsarbeit. Das Land Hessen werde diese erfolgreiche Kooperation auch in Zukunft unterstützen.
Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Der Tag der offenen Tür hat gezeigt, dass erfolgreiche Prävention das Engagement aller gesellschaftlichen Ebenen erfordert: Kommunen, Landkreis, Land, Polizei und Schulen arbeiten im Haus der Prävention Hand in Hand. Das breite Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie die Teilnahme politischer Vertreterinnen und Vertreter unterstreichen die Bedeutung dieser einzigartigen Kooperation für die Region Wetzlar und den Lahn-Dill-Kreis.

